Privatanwender

Immer wieder werden wir gefragt, ob auf einem Privatgrundstück die Natodraht-oder S-Draht-Rollen verlegt werden können. Die Antwort ist nicht pauschal zu bejahen oder zu verneinen.

Zunächst sollte sich ein Privatanwender im klaren sein, dass der Natodraht oder S-Draht ursprünglich für den militärischen Zweck verwendet wurde. Danach fand der Draht in der Absicherung von Gefängnissen einen sinnvollen Anwenderbereich. Heute werden überwiegend Militär- und Gefängnisobjekte mit dem Natodraht bzw. S-Draht in Europa ausgestattet. Da die Gefährdung von Industrieanlagen immer weiter zunimmt, findet auch hier der Natodraht bzw. S-Draht Anwendung. Also ist der Draht überall dort eine sinnvolle Art der Absicherung, wo ein sehr hohes Aggressionspotenzial herrscht.

Hier sollte sich ein Privatanwender fragen, ob die Gefährdungssituation so ist, dass eine defensivere Lösung nicht mehr ausreicht. Ist das der Fall, muss der Privatanwender dies mit der örtlichen Polizei und dem Ordnungsamt abklären. Auch empfehlen wir, die Absicherungsmaßnahme mit dem Nachbarn (falls vorhanden) zu besprechen. Weiter muss gewährleistet sein, dass sich keine Passanten, insbesondere Kinder und Jugendliche, und Tiere verletzen können.

Bei Wikipedia® gibt es übrigens ein Gerichtsurteil zu dieser Thematik.

Diese Informationen haben wir gemäß unseren Erfahrungen gesammelt. Sie stellen keine Rechtsgrundlage für die Anwendung von Natodraht oder S-Draht dar.  Weitere Informationen zum Natodraht finden Sie bei uns unter Produkte.